Faschingsclub Pretzschendorf

  • In der Gemeinde Pretzschendorf war Fasching bis 1970 eine Sache der Kinder und Wirte im Dorf. Nach der Neueröffnung des Kulturhauses im Jahre 1971 trat von 1973-1976 der Elferrat der Kleintierzüchter aus Colmnitz, mit dem Motto „Putt, putt, putt ein Ei“ auf.
  • Am 07.09.1976 trafen sich jedoch Erika Kaden, Werner Berndt (Enge Gasse), Werner Berndt(Siedlg.), Dietrich Glaser und Rudolf Starke im Kulturhaus. Dort wurde beschlossen, was andere können - können die Pretzschendorfer schon lange, wir gründen 1977 einen eigenen Faschingsclub!!!
  • Sie waren sich alle einig: langweilige Büttenreden gibt’s keine, sondern ein Programm, dass übers Leben im allgemeinen und das Leben (die lustigen Anekdoten) im Ort im besonderen erzählt!
  • Und ab da ging`s los, natürlich gabs am Anfang einige Hürden zu meistern. Vor allem die Zensur der DDR-Ordnung strich viele politisch-kritische Gags aus dem Programmkonzept.
  • Doch aus unerklärlichen Gründen wurden am Programmabend doch alles Gestrichene ausgesprochen!
  • Doch 1990 war nicht nur in ganz Deutschland die Wende aktuell, nein, auch der Faschingsclub wurde gewendet. Das Kulturhaus als solches verging, also hing der FCP, dessen Teil er ja war (staatlich-sozialistisch organisiert), in der Luft!
  • Weitermachen! - hieß es jedoch aus aller Munde – also wurden wir ein eingetragener Verein. 
  • Das hatte zur Folge, dass ein Elferrat mit 11 Ministern inclusive Präsidenten gewählt werden musste. Sven Pribul war unser erster Chef!
  • Seit dieser Zeit findet auch die Schlüsselübergabe mit dem Bürgermeister statt! 
  • Als besonders hübsche Erneuerung seit 1990 ist auch unser Funkengarde unter Leitung von Annett Wildt zu erwähnen.
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